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Bischof Elie Kabwe zu Besuch in Wehrheim

Bischof Elie Kabwe war nicht zum ersten Mal in Wehrheim, aber beim Besuch im Februar hatte er eine besondere Mission. Es ging um die Zukunft der Partnerschaft zwischen der Kirchengemeinde Wehrheim und der Kirche Ceba in der Demokratischen Republik Kongo. Nach dem Tod von Schwester Rose Vogelmann im vergangenen Herbst gab es zwischen dem Kirchenoberhaupt und dem Partnerschaftsausschuss einiges zu besprechen.

Doch zunächst bedankte sich Elie Kabwe, der mit seiner Familie in Stockholm lebt und dort eine französische Kirchengemeinde leitet, für den großen Einsatz der Wehrheimer Kirchengemeinde für die Partner im Kongo. „Ich spüre die Empathie, mit der sie sich für die Menschen unserer Kirche einsetzen.“

Das wisse er sehr zu schätzen, denn letztlich bedeute eine Partnerschaft mehr als den Bau des Zentrums für die Frauen, der Schulen und zuletzt des Krankenhauses. Etwa „Undugu – Freundschaft“, das Motto, unter das Ulrich Tauber, Schwester Rose und andere die Partnerschaft bei ihrer Gründung Mitte der 1970er Jahre gestellt hatten. Dem Wunsch des Bischofs, die Partnerschaft auf eine breitere Basis zu stellen, im Kongo verstärkt junge Leute und Frauen mit in die Verantwortung zu nehmen, und die Kommunikation zu verbessern, stimmten die Wehrheimer zu.

Nächstes gemeinsames Projekt könnte der Bau eines Gemeinschafts-hauses auf dem Gelände von Schwester Rose sein, von dem sowohl junge Leute als auch Frauen und ältere profitieren. „Das würde zu der Offenheit passen, mit der sie sich um die Menschen gekümmert hat“, ist Pfarrer Matthias Laux, der heute für die Partnerschaft zuständig ist, sicher, dass ein solch offenes Haus, das Platz hat für Benachteiligte hat, sei ganz im Sinne der vielfach engagierten Frau sei.

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